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15.12.2010  Lokales Steinbach

Bronze für eine engagierte Historikerin 

 

           

Steinbach. Stolz hielt Ilse Tesch das Kästchen mit der bronzenen Verdienstmedaille in Händen. Und freudig bedankte sie sich im Bürgerhaus für die Auszeichnung.


Anfangs hatte es sie ja überrascht, dass sie als Oberurselerin die Verdienstmedaille der Stadt Steinbach erhält. Mit Steinbach verbindet die 79-Jährige allerdings einiges. Unterrichtete sie hier doch 25 Jahre lang an der Geschwister-Scholl-Schule. 1996 wurde sie Mitglied des Vereins für Geschichte und Heimatkunde, den sie seit 2002 leitet.


Wird sie nach dem bedeutendsten Ereignis in ihrer Amtszeit gefragt, nennt sie sofort den Aufbau des neuen Museums im Backhaus. Sieben Jahre lang wurde daran gearbeitet. «Das war sehr prägend», erinnert sich Tesch. Zumal sie gemeinsam mit Heide Margraf und Heidrun Möhle feststellen musste, dass einige Daten, die sie bei ihrer Arbeit zur Steinbacher Geschichte vorgefunden hatten, so nicht stimmen konnten. Es gab also so manches richtig zu stellen – was zugleich Zeit erforderte, um nach den korrekten Daten forschen zu können.


Eine weitere Herausforderung war der Umzug des Archivs, das seit einigen Wochen über den Räumen der Stadtbücherei untergebracht ist (die TZ berichtete).
 

 

Bürgermeister Dr. Stefan Naas (FDP) würdigte bei der Verleihung der Medaille die Arbeit Teschs. Sie sei eine sehr engagierte Steinbacher Historikerin. Im Gespräch mit der TZ betonte der Rathauschef, dass die Oberurselerin unendlich viel Zeit in die Vereinsarbeit stecke. Auch die zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen, die Tesch organisiert habe, hob er hervor. Besonders freute es ihn, dass gemeinsam mit dem Geschichtsverein das Regionalpark-Projekt an der Apfelweinbrücke mit den Informationsstelen zur Steinbacher Historie realisiert werden konnte. red  

 

 

Ilse Tesch freute sich über die Verdienstmedaille, die Bürgemeister Dr. Stefan Naas und Stadtverordnetenvosteher Dr. Franz Weyres überreichten.     Foto: jr