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18.02.2012 Lokales Steinbach

 

Ilse Tesch ist seit zehn Jahren Chefin

Steinbachs Geschichtsverein hat sich auch für 2012 sehr viel vorgenommen

Grenzsteinwanderungen, Vorträge, Museumsbesuche und Aktualisierung des Stadtarchivs – der Verein für Geschichte und Heimatkunde bleibt ein Aktivposten im Steinbacher Kulturleben.

          

Steinbach. Ilse Tesch bleibt weiter an der Spitze des 78 Mitglieder zählenden Vereins für Geschichte und Heimatkunde. Sie wurde in der Jahreshauptversammlung ebenso einstimmig wiedergewählt wie Schriftführerin Gloria Recht, Kassiererin Ottilie Büchner sowie die Beisitzer Heinrich Haldorn, Ute Löwer-Winter, Heide Margraf und Heidrun Möhle. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Dr. Franz Weyres als stellvertretender Vorsitzender. Er übernahm das Amt von Karl-Heinz Trachsel, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidiert hatte. Neu im Beisitzergremium ist Kai Hilbig. Die Kasse prüfen werden Helga Riedel und Siglinde Werner.

Stadtarchiv eröffnet

Vorsitzende Tesch hatte zu Beginn der Versammlung auf ein ereignisreiches Jahr 2011 zurückgeblickt, in dessen Mittelpunkt die Eröffnung des neuen Stadtarchivs in den Räumen über der Stadtbücherei am 1. März gestanden habe. Im Jahresverlauf gehaltene Vorträge beschäftigten sich mit dem Kölner Dom, der Entwicklung der Landgrafschaft Hessen, dem Leben von Königin Luise von Preußen und dem Hochtaunuskreis als Geschichtslandschaft. Im März, April und Mai gab es drei interessante Grenzsteinwanderungen. Ebenfalls im Mai wurde die Städel-Ausstellung "Die Chronologie der Bilder" besucht.

Darüber hinaus habe es eine Vielzahl von Begegnungen mit anderen Gruppen und Organisationen gegeben, so bei der Einweihung der Caritas-Außenstelle in der Gartenstraße, beim Steinbacher Stadtfest, der Ausstellung des Werkstattkreises oder der Einweihung der Apfelweinbrücke, berichtete Tesch. Ein wenig mehr Besucher würde sich die Vorsitzende im Museum im Backhaus wünschen, das jeden Samstag seine Pforten öffnet. Auf gute Resonanz stieß nach den Worten Teschs die Ausstellung "Sammeltassen" im Foyer des Bürgerhauses.

 

Auch für das laufende Jahr hat sich der Verein einiges vorgenommen. Die geplante Vortragsreihe wird am 12. März von Professor Dr. Barbara Dölemeyer eröffnet. Sie spricht über das Thema "Das Fürstenbad Bad Homburg als Kurort der Kaiserzeit".

Eine Grenzsteinwanderung wird am 17. März vom Bahnhof Weißkirchen/Steinbach zur Phorms-Schule führen. Zu einem virtuellen Gang durch Königstein will Referent Klaus Bordes am 23. April einladen. Überschrieben ist sein Vortrag "Ein Spaziergang durch das alte und neue Königstein – und das alles im Sitzen". Claus Bergmann, Kreisarchäologe im Main-Kinzig-Kreis, kennt sich offenbar auch im Taunus bestens aus. Sein Thema beim Vortrag am 21. Mai lautet "Krieger, Kelten, Städtegründer – die Kelten im Taunus". Er will aufzeigen, welchen Beitrag die Archäologie zur Erforschung der keltischen Vergangenheit leisten kann.

Ein Besuch im Frankfurter Städel ist für den 22. Mai vorgesehen. Der Vorstand hat sich für die Ausstellung "Klassik der Moderne" entschieden. Ute Löwer-Winter wird wieder die Führung übernehmen.

Der letzte Vortragsabend am 25. Juni befasst sich mit Friedrich August, dem letzten Usinger Fürsten und ersten Nassauer Herzog. Als Referent konnte Heribert Daume, der Vorsitzende des Usinger Geschichtsvereins, gewonnen werden.

Auch in diesem Jahr will der Vorstand die Überarbeitung der Steinbacher Blätter fortsetzen. Unter anderem soll Heft 7, das sich mit den Steinbacher Schulen beschäftigt, aktualisiert werden. Auch im Archiv wartet noch viel Arbeit auf den Vorstand. Unter anderem muss die Bibliothek neu geordnet werden.Ehrungen gab‘s auch in der Jahresversammlung. Jürgen Galinski, Gloria Recht und Sandy Bong erhielten eine Urkunde für zehnjährige Mitgliedschaft. Ebenso lang ist Ilse Tesch Vorsitzende des Steinbacher Geschichtsverein. Für sie gab‘s einen Blumenstrauß.new (new)

 

Der Vorstand des Geschichtsvereins hat sich für 2012 viel vorgenommen. Unser Bild zeigt von links Heide Margraf, Ottilie Büchner, Ute Löwer-Winter, Heidrun Möhle, Heinrich Haldorn und Kai Hilbig (stehend) sowie Dr. Franz Weyres, Ilse Tesch und Gloria Recht (vorne).