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26.02.2014  Lokales Steinbach

 

Viel Arbeit für die Heimatkundler
Ilse Tesch bleibt Chefin des Geschichtsvereins

 

Hinter den Steinbacher Heimatkundlern liegt ein sehr interessantes, aber auch arbeitsreiches Jahr, wie die Bilanz bei der Hauptversammlung des Vereins fur Geschichte und Heimatkunde zeigte.


Von Alexander Schneider

 

Steinbach. Der Verein für Geschichte und Heimatkunde, der sich am Montag im Sitzungssaal des Rathauses zur Jahreshauptversammlung getroffen hat, ist auch mit neuem Vorstand ganz der alte: Bei den Wahlen gab es kaum Veränderungen. Auf der Kommandobrücke steht weiter Ilse Tesch, ihr zur Seite stellten die Mitglieder Kai Hilbig, der dem 2013 verstorbenen Vize-Vorsitzenden Dr. Franz Weyres nachfolgt. Schriftführerin und Kassiererin bleiben Gloria Recht und Ottilie Büchner. Beisitzer sind Heinrich Haidorn, Ursula Heimes, Ulrike Linhardt-Woyda, Ute Löwer-Winter, Heide Margraf und Heidrun Möhle.


Virtueller Rundgang


Ilse Tesch legte vor der Mitgliederschaft eine umfangreiche Jahresbilanz vor. Sie erinnerte an interessante und amüsante Vorträge, etwa den von Hermann Groß über "Falkenstein - vom Raubritternest zum Kurort". Auch der virtuelle Rundgang mit Gerhard Raiss durch die 2000 Jahre alte Geschichte Eschborns, der Vortrag über das "Geschlecht derer von Winningen" mit Heino von Winning als Referent, das Referat von Kreisarchivar Gregor Maier zum Thema "Der Feldberg, Geschichte eines Berges" sowie der Besuch der Städel-Ausstellung "Alte Meister" mit Ute Löwer-Winter seien interessant gewesen.

 

Besonders lobte Tesch das Engagement von Kai Hilbig, der die Idee, Steinbach Stück für Stück bei einem Grenz-steingang zu erkunden, vorbereitet und umgesetzt hat.


Tesch zog auch bei der Museumsarbeit eine zufriedene Bilanz. Parallel zu den Vorträgen werden dort in der Tischvitrine Schriften und Dokumente zu den jeweiligen Themen begleitend ausgestellt. Das Museum sei inzwischen recht gut besucht, wenn es auch ein paar Gäste mehr sein könnten, wie dies sonst nur bei größeren Veranstaltungen der Fall sei.


Beim letzten Weihnachtsmarkt sei die Ausstellung über das Leben und Wirken von Johannes V. Windecker und dessen Sohn Johannes "Jean" Windecker auf besonders großes Interesse gestoßen. Die Biografie-Ausstellung ist noch bis 29. März zu besichtigen.

 

       

 

 

Auch in der Forschungs- und Archivarbeit sei man 2013 weiter vorangekommen. So sei die Überarbeitung der bereits aufgelegten Steinbacher Blätter abgeschlossen. Derzeit ist Tesch dabei, die 13. Ausgabe vorzubereiten. Es wird eine Würdigung der Steinbacher Bürgermeister nach 1945.
Im Archiv ist die Registrierung der 2249 Dokumente und Schriften inzwischen abgeschlossen, derzeit läuft die Digitalisierung des sehr umfangreichen Materials.

 

 "Unser Gedächtnis"


Zu Beginn der Hauptversammlung, in der es auch Ehrungen gab - Barbara Köhler ist seit zehn Jahren dabei, Ursula Heimes, Werner Lienow und Wolfgang Bödicker seit 25 - hatte sich Bürgermeister Dr. Stefan Naas (FDP) für die, wie er sagte, "exzellente Zusammenarbeit" mit dem Geschichtsverein als einem der wichtigsten Vereine der Stadt bedankt. "Sie sind unser Gedächtnis", sagte er.


Der Geschichtsverein sei besonders eifrig, wenn es darum gehe, die Vergangenheit der Stadt Steinbach aufzuarbeiten. Nun komme mit dem kleinen Ersterwähnungsjubiläum "1225 Jahre Steinbach" sicher weitere Arbeit auf die Heimatkundler zu.

 

 

 

 

 

Einiges zu tun hat der Vorstand des Geschichtsvereins im neuen Vereinsjahr. Unser Bild zeigt von links Heinrich Haidorn, Ulrike Linhardt-Woyda, Helga Riedel, Ottilie Büchner, Heide Margraf, Siglinde Werner, Gloria Recht, Kai Hilbig, Ilse Tesch, Ursula Heimes, Ute Löwer-Winter und Heidrun Möhle. Foto: Jens Priedemuth