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18.04.2016  Lokales Steinbach  

Ilse Tesch bleibt „Chef-Historikerin“

Von ALEXANDER SCHNEIDER


Der Geschichtsverein will, der Name sagt es, Licht in die Geschichte der Stadt bringen. Dass er dabei auch schon mal im Dunkeln tappt, wissen die Mitglieder seit der jüngsten Hauptversammlung.

Steinbach.  Der Steinbacher Verein für Geschichte und Heimatkunde setzt auf Kontinuität. Denn die Vorstandswahlen bei der Jahreshauptversammlung brachten kaum Veränderungen. Vorsitzende bleibt Ilse Tesch. Zu ihrem Stellvertreter wurde Kai Hilbig gewählt, zur Schriftführerin Gloria Recht. Kassiererin wurde Ursula Heimes, die bisher Beisitzerin war, und Ottilie Büchner, bisher Kassiererin, ist nun Beisitzerin. Weitere Beisitzer sind Ulrike Linhardt-Woyda, Ute Löwer-Winter sowie Heidrun Möhle.
Für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Ute Löwer-Winter, Irmhild Groh und Heino von Winning. Volker Schreitz wurde für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.


Tesch nutzte die Versammlung, um für 16. September zu einem „Vollmondgang mit historischen und literarischen Einlagen“ einzuladen. Ferner werden die Grenzwanderungen unter Führung von Kai Hilbig am 4. September mit dem „großen Grenzgang einmal ums Städtchen herum“ fortgesetzt.


Vorträge stehen auch auf dem Programm: Am 25. April, 19 Uhr, in der Mensa der Geschwister-Scholl-Schule, huldigt der Verein dem vor 200 Jahren geborenen Mundartdichter Friedrich Stoltze mit dem Falkensteiner Lokalhistoriker Hermann Groß. Am 30. Mai spricht Gregor Maier, Kulturreferent des Hochtaunuskreises, über Johannes Ernst von Sachsen-Weimar, Enkel des Prinzen von Homburg – „Prinz und Musikgenie“. Es folgt am 27. Juni ein Münzvortrag mit Rudolf Kress zur „Kaiserwahl und Kaiserkrönung in Frankfurt“, ferner am 9. Juli ein Besuch der Garküche und der Beinschnitzer- und Schuhmacherwerkstatt auf der Saalburg. Am 25. November gibt es eine Adventsfeier und tags darauf eine Ausstellung zum 175-jährigen Bestehen des Gesangvereins Frohsinn.


Experiment gelungen


In ihrem Jahresrückblick erinnerte Ilse Tesch an eine Fülle von Veranstaltungen. Mit der Bibelausstellung habe der Verein ein Experiment gewagt, das so gut gelungen sei, dass die Ausstellung verlängert werden musste.


Dass 33 der 87 Mitglieder der Einladung zur Hauptversammlung gefolgt sind, wertete Tesch als Zeichen dafür, dass den Steinbachern ihre Geschichte am Herzen liegt. Das gilt offenbar auch für den neuen Ersten Stadtrat Lars Knobloch (FDP). Er war praktisch dreifach gekommen, erstmals in Vertretung des Bürgermeisters, zweitens als Neumitglied des Geschichtsvereins und drittens als neuer „Duz-Freund“ seiner alten Lehrerin Ilse Tesch, vor der er früher immer großen Respekt gehabt habe. Knobloch sagte, die Stadt tue alles, damit das neue Bürgerhaus so schnell wie möglich wieder als Haus der Vereine zur Verfügung steht. Bis Jahresende könnte es, wie berichtet, so weit sein.